praetransSa 15:30 Wulf Mirko Weinreich

Schon Sigmund Freud betrachtete das Bewusstsein als System der Teilpersönlichkeiten Ich, Es und Über-Ich. Teilpersönlichkeiten entstehen als Reaktionen auf schwierige Lebensereignisse, können aber auch soziale Rollen, internalisierte Bezugspersonen (Eltern etc.) oder bestimmte Lebensbereiche (z.B. Gefühle, Sexualität etc.) repräsentieren. Aus diesem Wissen haben sich diverse Therapiemethoden entwickelt.

Integralen Bewusstseinsaufstellungen ist die Arbeit mit verschiedenen Teilpersönlichkeiten, einschließlich den transpersonalen, bspw. der Seele, dem Selbst und dem Zeugen.

Es werden Techniken aus den 4 großen Therapieschulen kombiniert, um vor dem integralen Bewusstseinsmodell etwas mehr Ordnung im eigenen Bewusstseinssystem zu schaffen. Einer der Vorteile ist, dass diese Arbeit gut im Einzelsetting ausgeführt werden kann: Die agierende Person identifiziert sich einfach mit verschiedene Aspekte ihrer selbst. Kommentare zum Publikum machen die Logik hinter der Arbeit deutlich.